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Fachhochschule Bern
Der neue Campus BFH auf dem Areal Weyermannshaus positioniert die Berner Fachhochschule als innovative Bildungs- und Forschungsinstitution in der nationalen und internationalen Hochschullandschaft. In der städtischen Situation überzeugt die Anlage mit einer hohen urbanen Lebensqualität und öffnet sich mit vielfältigen Freiräumen den umliegenden Quartieren. Als identitätsstiftender Baukörper stärkt sie somit den neuen Standort Weyermannshaus. Die zwei neuen Baukörper bespielen mit grosser Selbstverständlichkeit den Perimeter und bilden einen grosszügigen Boulevard mit einer angedeuteten Arkade, welcher das aussenräumliche Zentrum unterstreicht und die Haupterschliessung des Areals betont. Das Projekt ist analog zur Stadt entwickelt. Ein immerwährender Organismus für Lehre und Forschung, vermischt mit einem hohen qualitativem Angebot für Freizeitaktivitäten und Erholung. So entsteht ein vielschichtiger und produktiver Lebensraum, geprägt von kulturellem Austausch, Dialog, Coexistenz und interdisziplinären Handeln. Das nördliche Volumen umfasst primär die öffentlichen Nutzungen und das Weiterbildungszentrum und vermittelt zwischen dem Hochschulgelände und der Massstäblichkeit der nahegelegenen Industrie- und Gewerbebauten. Das grössere, südliche Volumen beinhaltet die Studienbereiche mit angesiedelten Lehrstühlen, einen Grossteil der zentralen Infrastruktur und bildet das Rückgrat zum Boulevard. Das Volumen greift die Analogie zu Infrastruktur- und Bahngebäuden entlang des Gleisraumes auf.



Team: Caesar Zumthor, Kaspar Kappeler, Michal Rogucki
Wettbewerb: 2018
Arge: Studio Lukas Raeber
Visualisierung: Aron Lorincz

 

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